7.     Die Königselle

Dieses Maß mit königlichem Namen hat es verdient, seinen nicht unbescheidenen Platz in der Geschichte der Menschheit einzunehmen. Es ist das Maß, das in den Bauten des alten Ägypten vielfach verwendet wurde und selbst im Tempel des weisen Königs Salomo in Jerusalem seine Anwendung fand.

Bei den bisherigen Betrachtungen über alte Maßsysteme und ihre Verknüpfung mit kosmischen Parametern ist die Königselle bisher noch nicht erwähnt worden, da sie keinerlei Beziehung zum Urzoll besitzt. Deshalb stellt sich die Frage: Ist die Königselle, die im arabischen Raum einst so vorherrschend war, ein subjektiv festgelegtes Maß, oder steht sie möglicherweise doch in einem „höheren“ Bezug?

Allein die Tatsache, daß die Königselle (KE) innerhalb der Cheops-Pyramide als Planungsgrundlage gedient hat, weist bereits auf eine höhere Herkunft hin. Die bereits beschriebene präzise Handhabung des Zolls mit seiner kosmischen Herkunft verbietet regelrecht ein zufällig gewähltes Maß, zumal es, wie nun gezeigt werden soll, in genialen Proportionen angewendet wurde.

Was sind die Grundlagen der Königselle? Die Wissenschaft vermutet eine Größe zwischen 52 und 53 cm. Dies kann man zumindest aus den Ausführungen von Rainer Stadelmann entnehmen, der dieses Maß mit einer relativ breiten Spannbreite verwendet. Bei der Exaktheit der Ausführung, die Stadelmann bei den Erbauern der Cheops-Pyramide bewundert, ist die Verwendung einer „gummibandartigen“ Königselle definitiv auszuschließen. Es muß ein absolut exaktes Maß geben, das sich auch im Verhältnis zum Zentimeter eindeutig bestimmen läßt. Es gibt Autoren, die der Königselle die Länge von Pi/6 zuweisen, womit sie der Wahrheit sehr nahe kommen. Dieser Gedankengang setzt aber die Kenntnis des dezimal-metrischen Systems voraus. Der sechste Teil von p entspricht einem Zahlenwert von 0,523598... Wäre unser Meter zum Beispiel über den Poldurchmesser der Erde mit dem Wert der sakralen Elle festgelegt worden, besäße der Meter nur rund 63,56 % seiner jetzigen Länge, folglich auch jeder Zentimeter. Damit wäre jeder Zusammenhang zu dem transzendenten Wert p zerstört. Nun wurde aber bereits festgestellt, daß das metrische System und der Meter, wie wir ihn heute gebrauchen, eine feste Relation zum Zoll hat, und es hat bestimmt seine guten Gründe, warum dieses Maßsystem über eine so lange Zeit überliefert und bewahrt worden ist.

In meinem Buch Die kosmische Sechs habe ich bereits versucht zu beweisen, daß das Dezimalsystem ein kosmisches Informationssystem darstellt, was mit den Abhandlungen zum Zoll durchaus seine Bestätigung gefunden hat. Diese Abhandlungen haben auch zur Erkenntnis geführt: Wer den Zoll kannte, kannte auch den Zentimeter – und umgekehrt. Analog verhält es sich mit der sakralen Elle und dem Hunab. Daraus muß geschlußfolgert werden, daß derjenige, der die Königselle einführte, auch den Zentimeter gekannt hat. Dies legt nahe, daß entscheidende Hauptmaße dem Menschen gegeben wurden!

Forscher betonen immer wieder, daß die Königselle in der Cheops-Pyramide deutlich zum Ausdruck komme. Obwohl in der Literatur die Königselle mit 0,5236 m (= 52,36 cm) als mögliches Maß angegeben wird, sind sich die Archäologen über die tatsächliche Länge nicht einig, denn mitunter werden auch Maße mit beträchtliche Abweichungen von besagten 52,36 cm ebenfalls als Königselle bezeichnet.

Prinzipiell ist es verständlich, daß es hinsichtlich der Größe der Königselle Diskussionen gibt, denn die im Hintergrund schwebende Frage lautet: Was bildete die Grundlage für die Festlegung ihrer Länge? Bei einem guten halben Meter scheiden Körpermaße irgendeines Königs oder Pharaos aus, denn ein Maß in dieser Größenordnung ist am Körper als signifikantes Maß nicht zu finden. Ich möchte hier die These aufstellen, daß die Grundlage der Königselle – analog zum Zoll – in einer geistigen Proportion in Bezug zum metrischen System und gleichzeitig auch in einer kosmischen Proportion zu finden ist. Daß diese These nicht abwegig ist, werden die nachfolgenden Ergebnisse zeigen.

Wie kommt es, daß die Königselle in Bezug zum metrischen System mit exakt 52,36 cm, also sogar mit Zehntelmillimetern, festgelegt wird? Wie im vorliegenden Buch gezeigt wird, hat dies sehr wohl einen tiefen Sinn. Wo liegt aber nun der Reiz, ein Maß mit dieser Länge festzulegen?

Abgesehen davon, daß jedes Volk für die Errichtung seiner Gebäude ein Maßsystem benötigt – besonders dann, wenn diese Gebäude eine fortgeschrittene Architektur aufweisen –, muß ein Maßsystem auch praktischen Erwägungen genügen. Das heißt, der gewählte Maßstab (als materielle Form analog zu unserem Metermaßstab) muß auch praktisch handhabbar sein. In der Regel gab es hierzu auch einen konkreten Bezugspunkt, wie eine Handbreit oder eine Fußspanne, um nur zwei zu nennen.

Im alten Ägypten wurde mit der ursprünglichen Königselle jedoch ein Maßstab gewählt, der zusätzlich mit geistigen Prämissen verbunden ist. Man kann mit großer Sicherheit davon ausgehen, daß diejenigen, die den Poldurchmesser der Erde kannten, Maße nach völlig anderen Kriterien festlegten, die uns materiell und irdisch denkenden Menschen fremd sind!

Ich sprach bereits von mathematischen Codes, die im frühen Ägypten noch „Mode“ waren und auch bei den Hebräern in der jüdischen Kabbala angewendet wurden; einige fanden sogar noch bis in das Mittelalter hinein Anwendung (siehe Abschnitt 3.4. und Kapitel 11). Wendet man für die in Zentimetern ausgedrückte Königselle den Q2-Code an, das heißt eine Quersummenbildung in Zweiergruppen, erhält man

52 +36 = 88

Was ist das besondere an der Zahl 88? Die 88 war die Anzahl der Hauptgötter in Ober- und Unterägypten, auf die ich sogleich zu sprechen komme. Aber auch das Maß der Großen Galerie in der Cheops-Pyramide wird – wie bereits an anderer Stelle erwähnt – durch diese Zahl bestimmt. Petrie gab sich vor über 120 Jahren viel Mühe, die Länge vom Beginn der Galerie bis zur oberen Stufe so genau wie möglich zu vermessen. Mit einem Stahlband stellte er eine Länge von 1815,5 Zoll fest, was rund 88,07 KE entspricht. Das sind ca. 3,7 cm mehr als das beabsichtigte Planmaß des Architekten von 88 KE. Die Abweichung geht im geringeren Maße auf Meßfehler zurück, zum größeren Teil aber auf Setzungen und Verschiebungen innerhalb der Pyramide infolge von Erdbeben.

Diese mit 52 + 36 praktizierte und für den Außenstehenden unverständliche Mathematik der Addition in Zweiergruppen und deren Interpretation soll aus einem weiteren Blickwinkel beleuchtet werden. Nimmt man den sechsfachen Wert einer Königselle, also 6 × 1 KE = 6 × 0,5236 m, erhält man den Betrag 3,1416 m. Dieser Wert sticht schon viel eher ins Auge, denn hier verbirgt sich eine Annäherung an Pi (3,141592... ), die bereits sehr präzis ist. Der Wert von 6 KE ist lediglich um einen Wert von 1,000 002 338... größer als die tatsächliche Zahl Pi. Mit anderen Worten, die Abweichung beträgt lediglich 0,000233...%, was zweifelsohne einer sehr hohen Präzision entspricht! Damit würde Pi (ebenso wie der Zoll) in der Pyramide in zwei Varianten auftreten: sowohl als exakter Wert als auch als gerundeter Wert. Dieser Fakt ist äußerst bemerkenswert. Er stellt aber noch nicht das Ende des Außergewöhnlichen dar. Praktiziert man den Q2-Code, ergibt sich vor dem Komma der Wert 3 und nach dem Komma der Wert 14+16 = 30. Vor dem Komma bliebe die 3, nach dem Komma die 30 oder das Zehnfache oder, qualitativ ausgedrückt, die höhere Ordnung zur 3. Die Addition beider Werte ergibt 33. Auf diese entscheidende Zahl in der Cheops-Pyramide komme ich im Zusammenhang mit dem Sarkophag und der Einweihung in den 33. Grad nochmals zurück, bei dessen Analyse die Hauptbedeutung dieser Zahl begriffen wird und die in der Tat mehr Bedeutung besitzt, als man sich zu träumen wagt!

Mit den bisherigen Ausführungen sind wir dem Urgrund der Königselle aber noch keinen Schritt näher gekommen. Weiter oben formulierte ich, daß es im alten Ägypten 88 Hauptgötter gab. Hierzu ist unbedingt mehr zu sagen als diese schlichte Feststellung.

Gegenwärtig besteht die Auffassung, daß die Anzahl der Götter eine zufällige Größe ist. Liest man dazu die verfügbare Literatur, findet man Zahlen von 87 bis weit über 100. Die beiden namhaften Ägyptologinnen Lorna Oaks und Lucia Gahlin führen in ihrem Buch 94 Gottheiten auf. In der Übersetzung ins Deutsche erfährt die gekürzte Ausgabe eine Revision der Götterliste, die nunmehr nur noch 87 Götter und Göttinnen enthält. Beim Vergleich beider Götterlisten fiel mir auf, daß die deutsche Ausgabe 52 männliche Gottheiten und 35 weibliche Gottheiten enthielt, wodurch urplötzlich eine Anzahl erschien, die der 88 nahekommt und auch mit der 52, dem Zahlenwert, der bei der Königselle vor dem Komma steht, verbunden ist. Sollte etwa einer der verborgenen Codes der Königselle direkt mit der Anzahl der Hauptgötter verknüpft sein? Wenn diese Annahme eine Berechtigung haben sollte, müßte es demzufolge 36 weibliche Gottheiten geben. Bei der weiteren Analyse der Hauptgottheiten schälten sich dann diejenigen als „Kandidaten“ heraus, die in Tabelle 12 und 13 aufgeführt sind.

.....

Nun wäre es verfehlt, allein von dieser Tatsache abzuleiten, daß die Königselle ihre Herkunft den Gottheiten verdankt. Deswegen habe ich mich weiter bemüht, einen mathematischen Zusammenhang zu finden, der die Bedeutung bzw. die Richtigkeit einer Länge von 52,36 cm untermauern könnte. Mehr durch Zufall bin ich dann auf eine Besonderheit gestoßen, die sehr überraschend ist. Bei der Multiplikation der Königselle mit bestimmten Zahlenwerten ergab sich dann eine Lösung über einen weiteren Code, der darin besteht, daß Zahlen zu Vierergruppen addiert werden. Das Ungewöhnliche bei diesem Code war, daß unter bestimmten Voraussetzungen ein Wert entstand, der im Wesentlichen aus den gleichen Ziffern wie die 88 bestand oder durch Addition der ersten und der letzten Ziffer eines Teilergebnisses zu diesem Ergebnis führt. Die Prämisse lautete, eine Zahl zu wählen, die zwei Ziffern vor und nach dem Komma die gleiche Ziffernfolge besitzt. Um dies zu verdeutlichen, möchte ich in der folgenden Tabelle einige Werte aufführen.

Tabelle 14: Die Königselle als zahlenmystischer Code

01,01 ×52,36 = 52,8836
0052 + 7508 = 8888
02,02 × 52,36 = 105,7672
0105 + 7672 = 7777
03,03 × 52,36 = 158,7508
0158 + 7508 = 6666
...
...
09,09 × 52,36 = 475,9524
0475 + 9524 = 9999
...
...
35,35 × 52,36 = 1850,9269
1850 + 9269 = 11110
43,43× 52,36 = 2273,9948
2273 + 9948 = 12221
86,96 × 52,36 = 4547,9896
4547 + 9896 = 14443
87,87× 52,36 = 4600,8732
4600 + 8732 = 13332
...
...
99,99 × 52,36 = 5235,4764
5235 + 4764 = 9999

Dieser seltsame Effekt gelang mir bisher bei keiner anderen Zahl, so daß die Länge der Königselle, in Zentimetern ausgedrückt, durchaus als eine ungewöhnliche Zahl bezeichnet werden kann.

Im Zusammenhang mit bestimmten Maßen innerhalb der Cheops-Pyramide fiel mir auf, daß bei einer Reihe von Planwerten ein ähnlicher Effekt auftritt. Einige speziellen Werte will ich hier deshalb aufführen:

·        1,3 KE = 068,068 cm

·        2,6 KE = 136,136 cm

·        3,9 KE = 204,204 cm

·        5,2 KE = 272,272 cm

Der letzte Umrechnungswert sieht dabei besonders interessant aus, weil es eine Spiegelzahl ist. Was es mit diesen 5,2 KE auf sich hat, wird im Abschnitt über die Königskammer erklärt werden.

Die gezeigten Effekte und die Codierung über die Anzahl der Hauptgötter verstärkten meine Auffassung, daß ich mit dem aufgeführten Wert die richtige Länge der Königselle gefunden hatte, die obendrein sehr nahe an dem Wert m liegt.

Zusätzlich interessant ist, daß der Bruch den Wert  ergibt! Das erweckt den Eindruck, als ob über diesen Wert die verborgene Meisterschaft zum Ausdruck gebracht werden sollte, symbolisiert bzw. materialisiert durch das Maß der Königselle.

Aufgrund des bisher Gesagten vertrete ich die Ansicht, daß die Königselle ein bewußt gewähltes Maß ist, das den Meter als Bezugsgröße voraussetzt. Natürlich könnte die Frage aufkommen, warum die KE nicht direkt als  festgelegt wurde. Ich denke, daß diese Proportion bewußt nicht gewählt wurde. Eine Umrechnung in Zentimeter bzw. Meter würde stets unendlich lange Zahlen nach sich ziehen, die fortwährend zu einer Rundung und damit zu Ungenauigkeiten geführt hätten. Bei der Höhe der Königskammer fällt dieser Fakt besonders schwer ins Gewicht (Abschnitt 9.4).

Allerdings scheint der viel wichtigere Grund darin zu liegen, daß beide Systeme durch diesen Umrechnungsfaktor ein „verwandtschaftliches“ Verhältnis hinsichtlich der Qualitäten eingehen. Diese Behauptung wird bei der Behandlung von Detailmaßen der Roten Pyramide und der Cheops-Pyramide besonders offensichtlich werden.

Mit der Festlegung der Königselle auf ein definiertes Maß kommen wir zu einer weiteren Schlußfolgerung. Dieses Maß ist nicht irgendein Maß, das man wie ein Gummiband der jeweiligen Situation anpassen kann, sondern es ist ein feststehendes Maß. Wenn Ägyptologen Probleme haben, in Zentimetern und Metern gemessene Werte in das alte Maß umzurechnen, dann liegt es in der Regel nicht an dem Maß der Königselle, sondern an der Denkweise der Ägyptologen! Bei Stadelmann findet man zum Beispiel fast nur runde Werte, in seltenen Fällen auch mal einen Wert, der eine halbe Elle einschließt. Aber beispielsweise ein Wert von 4,35 KE kommt nie vor. Kämen solche komplizierteren Werte vor, würde das ja bedeuten, daß die Ägypter in der Planung sehr präzis gewesen wären – und das obendrein noch mit einer hochstehenden Mathematik. Das Widerspruchsvolle an dieser Thematik ist, daß die Ägyptologen den Erbauern der Cheops-Pyramide einerseits eine überragende Präzision zugestehen, andererseits aber höhere Kenntnisse auf dem Gebiet der Mathematik, die ja für einen präzisen Bau erforderlich sind, absprechen. Wir werden noch sehen, daß sich die Ägyptologen in diesem Punkt gewaltig irren!

Interessant in diesem Zusammenhang ist eine Textstelle, die ich im Buch Cheops von Peter Tompkins (S. 194) gefunden habe:

„Die alten Texte und Hieroglyphen ... zeigen, daß die alten Ägypter bereits zur Zeit der Vereinigung Ägyptens (gegen 2800 v. Chr.) sehr genau die Länge des Erdumfangs, dazu die Längenausdehnung ihres Landes fast bis auf eine Elle genau kannten. Außerdem waren ihnen die geographischen Koordinaten aller wesentlichen Punkte ihres Reiches vom Äquator bis zum Mittelmeer bekannt. Das setzt voraus, daß sie astronomische Beobachtungen mit einer Genauigkeit durchführen konnten, die den mit modernen Fernrohren und Präzisionsuhren erzielten Ergebnissen sehr nahe kommen.“

Wie war so etwas möglich zu einem Zeitpunkt, wo nach offizieller Lehrmeinung erst kurz zuvor die „Zivilisation“ begonnen hatte? Ist die Wissenschaft hier so blind wie die Kirche des Mittelalters, als sie vehement gegen die Theorie kämpfte, daß die Erde nicht im Mittelpunkt unseres Sonnensystems steht? Selbst in der heutigen Zeit interessiert es die wenigsten Menschen, auf welchem Längen- oder Breitengrad sie wohnen, Hauptsache, sie haben ihr Dach über dem Kopf, und ihre wesentlichsten Lebensbedürfnisse sind gedeckt. Der Drang nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ist lediglich auf eine sehr kleine Gruppe von Menschen begrenzt, die sich jedoch nur deshalb der wissenschaftlichen Arbeit widmen kann, weil die fortgeschrittene Zivilisation es ihnen dank der Arbeitsteilung ermöglicht, nicht täglich auf Lebensmittelsuche gehen oder sie gar selbst produzieren zu müssen. Behauptungen, die früheren Menschen hätten nur deshalb astronomische Berechnungen angestellt, um den richtigen Termin für Aussaat und Ernte bestimmen zu können, sind völlig absurd! Der Mensch hätte schnell durch Erfahrung gelernt, wann die richtige Jahreszeit für die Aussaat ist und wann das Getreide geerntet werden kann, nämlich dann, wenn es reif ist! Astronomisch detailliertes Wissen wäre für die tägliche Praxis vor fast 5000 Jahren viel leichter durch einfache „Bauernregeln“ zu ersetzen gewesen. Obendrein ist eine derartige Präzision für die Landwirtschaft in keinerlei Weise erforderlich.

Im weiteren Textverlauf bezieht sich Tompkins auf Quellen, die ein weiteres altägyptisches Maß ins Spiel bringen, das Atur.

.....

Bevor dieser errechnete Wert (zum Umfang der Erde) allzu schnell verworfen wird, will ich noch ein paar andere Daten anführen, die ihn unter einem neuen Aspekt beleuchten.

Als erstes wären die Werte für einen Längengrad sowie weitere Unterteilungen zu betrachten.

·          = 212 500 KE = 11 126 500  cm* = 111,26500 km

·        6’   = 21 250 KE  =   1 112 650  cm   =    11,12650 km

·        36’’      =           2125 KE       = 111 265 cm    =       1,11265 km

Rechnet man diese Folge von 1°6’36’’ in dezimale Grade um, entspricht dies 1,11°. Beim Betrachten dieses Winkels fiel mir auf, daß man diesen in sexagesimaler Darstellung noch ungewöhnlicher ausdrücken kann, denn 1°6’36’’ sind nichts anderes als

60° 61’ 62’’