5.1. Das Längenmaß „Hunab

Für die Behauptung, daß zwischen Afrika bzw. Europa und Amerika bereits vor Kolumbus Kontakte gegeben hat, liefert das Maßsystem wieder einmal den treffendsten Beweis. Dazu ist es erforderlich, in Richtung Mexiko zu schauen, und zwar nach Teotihuacán, wo frühe Kulturen unser Sonnensystem „en miniature“ als Tempelanlage nachgebaut haben. Entlang der Prozessionsstraße befinden sich Tempel, die im mittleren Abstand der Planeten unseres Sonnensystems angeordnet sind; sogar für den Planeten Pluto wurde ein eigener Tempel errichtet. Dieser erst im Jahr 1934 von der Wissenschaft entdeckte Planet war sowohl den Mayas wie auch den Sumerern bereits bekannt. Der amerikanische Ingenieur Hugh Harleston fand heraus, daß dieser Anlage ein bestimmtes Einheitsmaß zu Gunde liegt, welches er nach dem Gott der Mayas (namens Hunab Ku) „Hunab“ nannte. Es hat eine Länge von 105,946... cm. Dieser Wert soll dem 12-Millionsten Teil der Erdachse entsprechen. Seiner Meinung nach ist das betreffende Maß, in Metern ausgedrückt, identisch mit , d.h. mit der zwölften Wurzel aus 2.

Gegen diesen Meßwert würde ich nichts einwenden – er wird immerhin in zahlreichen Büchern angeführt, obwohl unklar bleibt, wie die Mayas eine zwölfte Wurzel berechnen konnten –, wenn er in Übereinstimmung mit dem mathematischen Poldurchmesser der Erde stehen würde. Überraschenderweise zweifeln selbst die Archäologen nicht an der Theorie, daß der Hunab in direkter Relation zum metrischen System und dem Meter stehen könnte. Allein die 12. Wurzel aus 2 zu berechnen sagt noch gar nichts über die Länge des Hunab. Wäre der Meter z.B. 10 cm kürzer, könnte man mit dieser Formel nichts anfangen, denn die Multiplikation mit dem Faktor 1,05946... ergäbe dann ein ganz anderes Maß. Diese Umrechnung hat also nur dann einen Sinn, wenn man die Länge des Meters kennt, und zwar präzis! Erst dann ist ein Hunab in Relation zum Meter so lang, wie er als zwölfte Wurzel ermittelt wurde.

Legt man die  zu Grunde und multipliziert sie mit 12 000 000 dieser Einheiten, führt dies zu einem Poldurchmesser von 12 713,557... km, der um 831,7068... m zu groß ist. Damit meine ich den Vergleich mit dem über den Zoll ermittelten Poldurchmesser von 12 712,7255... km. Diese Berechnungsgrundlage erweist sich somit als nicht korrekt.

Für mich stellte sich deshalb die Aufgabe, nach dem kosmischen Parameter des Hunab zu suchen, denn wir dürfen annehmen, daß eine Anlage, die das Sonnensystem im Kleinen widerspiegelt, auf der Grundlage eines kosmischen Parameters geplant worden ist. Und das ist auch tatsächlich der Fall! Hat man die Lösung, sieht alles ganz einfach aus, aber es hat schon einige Mühe gekostet, auf folgenden simplen Sachverhalt zu kommen:

 

Die Abweichung zu dem von Harleston ermittelten Wert ist wieder extrem gering, er beträgt 0,00693... cm. Mit diesem neu berechneten Hunab erzielen wir auch wieder eine völlige Übereinstimmung mit dem Poldurchmesser der Erde, denn

12 000 000 ×  = 12712,7254254508508... km!

Mit diesem dritten, neu gefundenen Urmaß Hunab ergeben sich zusätzliche qualitative Aussagen für den Poldurchmesser der Erde, der in den einzelnen Maßeinheiten die folgenden Größen besitzt:

Tabelle 8: Die „Planparameter“ der Erde

 

 

Berechnungswert

in cm

1 271 272 542,54...

in Zoll

500 500 000,00   

in Ellen

20 000 000,00

in Hunab

12 000 000,00

Betrachtet man Tabelle 8, scheint eine bis dato verborgene Aussage regelrecht ins Auge zu springen, nämlich die, daß das metrische System (durch das Dezimalsystem bestimmt) wie ein Informationsmittler für alle anderen Maßsysteme wirkt. Aus den bisherigen Rechenoperationen war aber auch zu erkennen, daß der Zoll eine sehr hohe Bedeutung besitzt, da seine Proportionen zum Zentimeter gleichzeitig alle anderen Maßsysteme bestimmt. 

Bei den weiteren Untersuchungen zu den bisherigen Erkenntnissen fand ich einen sehr interessanten Zusammenhang, der die Maßsysteme verbindet. Dieser Zusammenhang, der die Entstehung von Urmaßen demonstriert, entsteht durch Dreiergruppen vor und nach dem Komma auf Basis der Zahl 5:

·        005,005 = 0051,0051  × 1 Zoll =    12,7127254254508... cm

·        025,025 =   052,052    × 1 Zoll =   63,563627127254508... cm = 1 sakrale Elle

·        125,125 =     53,53      × 1 Zoll =   317,81813563627127254254 cm = 3 Hunab

Die Werte habe ich absichtlich mit so vielen Stellen nach dem Komma ausgewiesen, damit die doppelte Verdopplungsfolge besser zu erkennen ist. Der erste Wert ist mit der Ziffernfolge des Poldurchmessers identisch. Ob es ein solches kleines antikes Maß gibt, entzieht sich gegenwärtig meiner Kenntnis. Der letzte Wert auf Basis der 125,125 scheint nur auf den ersten Blick unbekannt zu sein. Teilt man diesen Wert jedoch durch 3, erhält man exakt die Länge des Hunab!

 

Wenn man sich die vier Größen des Poldurchmessers in Tabelle 8 näher anschaut, kommt man nicht umhin festzustellen, daß „jemand“ für uns auf der Erde Maße bestimmt hat, damit wir mit kosmischen Maßstäben rechnen und arbeiten können! Ein derartiger Zusammenhang war der Wissenschaft bislang nicht bekannt und wird sie wohl auch sehr überraschen. Denn diese Erkenntnis besagt nichts geringeres, als daß die Planer ein Wissen besaßen, welches unser Wissen bei weitem übersteigt. Daß in der Alten und der Neuen Welt Zusammenhänge zwischen den Maßsystemen existieren, müßte normalerweise dem Reich der Fabeln zugeordnet werden, nur sind die mexikanischen Pyramiden keine Fabeln, sondern Realität. 

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