Für die
Behauptung, daß zwischen Afrika bzw. Europa und
Amerika bereits vor Kolumbus Kontakte gegeben hat,
liefert das Maßsystem wieder einmal den treffendsten Beweis. Dazu ist es
erforderlich, in Richtung Mexiko zu schauen, und zwar nach Teotihuacán,
wo frühe Kulturen unser Sonnensystem „en miniature“ als Tempelanlage nachgebaut
haben. Entlang der Prozessionsstraße befinden sich Tempel, die im mittleren
Abstand der Planeten unseres Sonnensystems angeordnet sind; sogar für den
Planeten Pluto wurde ein eigener Tempel errichtet. Dieser erst im Jahr 1934 von
der Wissenschaft entdeckte Planet war sowohl den Mayas wie auch den Sumerern
bereits bekannt. Der amerikanische Ingenieur Hugh Harleston
fand heraus, daß dieser Anlage ein bestimmtes
Einheitsmaß zu Gunde liegt, welches er nach dem Gott der Mayas (namens Hunab Ku) „Hunab“
nannte. Es hat eine Länge von 105,946... cm. Dieser Wert soll dem
12-Millionsten Teil der Erdachse entsprechen. Seiner Meinung nach ist das
betreffende Maß, in Metern ausgedrückt, identisch mit
, d.h. mit der zwölften Wurzel aus 2.
Gegen diesen Meßwert würde ich nichts einwenden – er wird immerhin in
zahlreichen Büchern angeführt, obwohl unklar bleibt, wie die Mayas eine zwölfte
Wurzel berechnen konnten –, wenn er in Übereinstimmung mit dem mathematischen
Poldurchmesser der Erde stehen würde. Überraschenderweise zweifeln selbst die
Archäologen nicht an der Theorie, daß der Hunab in direkter Relation zum metrischen System und dem
Meter stehen könnte. Allein die 12. Wurzel aus 2 zu berechnen sagt noch gar
nichts über die Länge des Hunab. Wäre der Meter z.B.
10 cm kürzer, könnte man mit dieser Formel nichts anfangen, denn die
Multiplikation mit dem Faktor 1,05946... ergäbe dann ein ganz anderes Maß.
Diese Umrechnung hat also nur dann einen Sinn, wenn man die Länge des Meters
kennt, und zwar präzis! Erst dann ist ein Hunab in
Relation zum Meter so lang, wie er als zwölfte Wurzel ermittelt wurde.
Legt man die
zu Grunde und
multipliziert sie mit 12 000 000 dieser Einheiten,
führt dies zu einem Poldurchmesser von 12 713,557... km, der um 831,7068... m
zu groß ist. Damit meine ich den Vergleich mit dem über den Zoll ermittelten
Poldurchmesser von 12 712,7255... km. Diese Berechnungsgrundlage erweist sich
somit als nicht korrekt.
Für mich
stellte sich deshalb die Aufgabe, nach dem kosmischen Parameter des Hunab zu suchen, denn wir dürfen annehmen, daß eine Anlage, die das Sonnensystem im Kleinen widerspiegelt,
auf der Grundlage eines kosmischen Parameters geplant worden ist. Und das ist
auch tatsächlich der Fall! Hat man die Lösung, sieht alles ganz einfach aus,
aber es hat schon einige Mühe gekostet, auf folgenden simplen Sachverhalt zu
kommen:![]()
Die
Abweichung zu dem von Harleston ermittelten Wert ist
wieder extrem gering, er beträgt 0,00693... cm. Mit diesem neu berechneten Hunab erzielen wir auch wieder eine völlige Übereinstimmung
mit dem Poldurchmesser der Erde, denn
12 000 000 ×
= 12712,7254254508508...
km!
Mit diesem
dritten, neu gefundenen Urmaß Hunab ergeben sich
zusätzliche qualitative Aussagen für den Poldurchmesser der Erde, der in den
einzelnen Maßeinheiten die folgenden Größen besitzt:
Tabelle 8:
Die „Planparameter“ der Erde
|
|
Berechnungswert |
|
in cm |
1 271 272 542,54... |
|
in Zoll |
500 500
000,00 |
|
in Ellen |
20 000 000,00 |
|
in Hunab |
12 000 000,00 |
Betrachtet man Tabelle 8, scheint eine bis dato verborgene
Aussage regelrecht ins Auge zu springen, nämlich die, daß
das metrische System (durch das Dezimalsystem bestimmt) wie ein
Informationsmittler für alle anderen Maßsysteme wirkt. Aus den bisherigen
Rechenoperationen war aber auch zu erkennen, daß der
Zoll eine sehr hohe Bedeutung besitzt, da seine Proportionen zum Zentimeter
gleichzeitig alle anderen Maßsysteme bestimmt.
Bei den
weiteren Untersuchungen zu den bisherigen Erkenntnissen fand ich einen sehr interessanten
Zusammenhang, der die Maßsysteme verbindet. Dieser Zusammenhang, der die
Entstehung von Urmaßen demonstriert, entsteht durch Dreiergruppen vor und nach
dem Komma auf Basis der Zahl 5:
·
005,005
= 0051,0051 × 1
Zoll =
12,7127254254508... cm
·
025,025
= 052,052 × 1 Zoll = 63,563627127254508...
cm = 1 sakrale Elle
·
125,125
= 53,53 × 1 Zoll =
317,81813563627127254254 cm = 3 Hunab
Die Werte habe ich absichtlich mit so vielen Stellen nach dem
Komma ausgewiesen, damit die doppelte Verdopplungsfolge besser zu erkennen ist.
Der erste Wert ist mit der Ziffernfolge des Poldurchmessers identisch. Ob es
ein solches kleines antikes Maß gibt, entzieht sich gegenwärtig meiner
Kenntnis. Der letzte Wert auf Basis der 125,125 scheint nur auf den ersten Blick
unbekannt zu sein. Teilt man diesen Wert jedoch durch 3, erhält man exakt die
Länge des Hunab!
Wenn man sich
die vier Größen des Poldurchmessers in Tabelle 8 näher anschaut, kommt man
nicht umhin festzustellen, daß „jemand“ für uns auf
der Erde Maße bestimmt hat, damit wir mit kosmischen Maßstäben rechnen und
arbeiten können! Ein derartiger Zusammenhang war der Wissenschaft bislang nicht
bekannt und wird sie wohl auch sehr überraschen. Denn diese Erkenntnis besagt
nichts geringeres, als daß die Planer ein Wissen
besaßen, welches unser Wissen bei weitem übersteigt. Daß
in der Alten und der Neuen Welt Zusammenhänge zwischen den Maßsystemen
existieren, müßte normalerweise dem Reich der Fabeln
zugeordnet werden, nur sind die mexikanischen Pyramiden keine Fabeln, sondern
Realität.