Die Länge des
Zolls, der im anglo-amerikanischen Raum noch heute verwendet wird und in der
Computer-Industrie gesetzlich verankert wurde, beträgt offiziell 2,54 cm. Die
internationale Abkürzung für den Zoll ist „in“ (nach der englischen Bezeichnung
inch) oder auch ’’ (z.B. 16in oder
16’’). Wir finden den Zoll, obwohl er scheinbar ein mittelalterliches Maß ist,
z.B. in der Bezeichnung der Auflösungsgenauigkeit von Scannern und Druckern in
dpi (dot per inch = Punkt pro Zoll). Auch im
Rohrleitungsbau werden heute noch standardisierte Rohrdurchmesser in Zoll
angegeben. Es ist schon erstaunlich, daß die moderne Zeit, die „Gestriges“
überaus schnell auf den Müllhaufen der Geschichte wirft, so fest an einem alten
Maß haftet. Wenn man englische Web-Seiten zum Thema Britisches Maßsystem
aufsucht, ist man erstaunt, wie viele Menschen es gibt, die intensiv für die
Erhaltung des alten Maßsystems auf Basis Zoll, Fuß und Yard kämpfen. Dieses
Maßsystem hat eine für uns ungewohnte Ordnung, denn es besitzt eine Dreiteilung
wie folgt:
1 Yard = 3 Fuß = 36 Zoll =
91,44 cm.
1
Fuß = 12 Zoll = 30,48 cm
Geht es
einfach nur darum, dem alten, überlieferten Maß des Zolls, das gleichzeitig in
allen Kolonien des Britischen Empire verwendet wurde, Ehre zu erweisen, oder
gibt es noch weitere Gründe, warum dem Zoll eine solche Bedeutung beigemessen
wird? Diese Frage wird sich als eine Schlüsselfrage erweisen, denn am Ende
unserer Nachforschung steht eine Lösung, die man nie und nimmer erwarten würde!
Nach alten
englischen Quellen ist überliefert, daß der Zoll als Maßeinheit von dem
Propheten Enoch (!) abgeleitet sein soll, der vor der Sintflut gelebt haben
soll.
Im Internet
fand ich eine bezüglich der Herkunft des Zolls folgende Informationen:
Zu
diesem Maß ist festzustellen, daß einige Engländer des 19. Jahrhunderts der
Meinung waren, daß sie von ihrer Abstammung her allen anderen Völkern überlegen
seien. Eine populäre Theorie sagte, sie seien einer der verlorenen Stämme
Israels, und das von ihnen verwendete Inch stamme direkt von Gott. Denn Inch
soll sich bereits im Namen vom Propheten Enoch her ableiten! Damit erachteten
viele Engländer, auch gelehrte Häupter, dieses Maßsystem als das einzig
natürliche und wahre.
Der Begriff
Inch geht wahrscheinlich letztlich auf den Namen Enoch zurück ... Da er sich als Schüler mit der Maßordnung
beschäftigte und wahrscheinlich auch der herausragende „Vater“ dieser
Wissenschaft war, ist es angebracht, daß der Inch, die Grundlage des englischen
Maßsystems, ein Denkmal des Propheten Enoch ist.
Offenbar
glaubten diese Engländer mehr zu wissen, als die Geschichte überliefert hat,
obwohl sie die tatsächliche, ursprüngliche Länge des inch nicht mehr kannten. In ihrem Wissen war lediglich überliefert,
daß diese Maßordnung eine kosmische Bedeutung besitzen muß, weil sie von Gott
direkt abstamme.
Enoch, der
365 Jahre auf der Erde gelebt haben soll, war laut Bibel von der Erde
„entrückt“ worden, um göttliches Wissen zu erhalten, das er schriftlich
überliefert hat. Von diesen Büchern ist leider nicht mehr viel erhalten. Teile
hat man in den Schriftrollen von Qumran sowie in dem äthiopischen und
slawischen „Buch Enoch“ gefunden, der größte Teil ist jedoch offiziell verloren
gegangen. Ein ähnlicher Fall geschah in der Neuzeit. Der Amerikaner Prof. J. J.
Hurtak wurde vor rund 30 Jahren (1973) ebenfalls von der Erde „entrückt“. Ganze
zwei Tage war er auf der Erde spurlos verschwunden, um dann mit einem enormen
Wissen zurückzukehren, das ihm während seiner Abwesenheit regelrecht ins Gehirn
„eingebrannt“ worden war. Nach dieser mystischen Erfahrung schrieb Prof. Hurtak
in kurzer Zeit ein monumentales Werk nieder: Das Buch des Wissens – Die Schlüssel des Enoch“ nieder. Dieses Buch
enthält Zukunftswissen zu den verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen –
von Archäologie über Biologie und Genetik über die Physik des Kosmos bis hin zu
Atomphysik und anderen Gebieten –, das es gegenwärtig auf der Erde noch gar
nicht gibt! Bemerkenswert daran ist, daß wie bei einem Puzzle präzises Wissen
formuliert wird, welches durch Lücken in der Fortführung abgelöst wird. Dadurch
sind diejenigen, die sich mit diesem Buch beschäftigen, gezwungen, selbständig
zu denken und zu arbeiten. Aber nur, wer sich sehr intensiv mit dieser Quelle
beschäftigt und offen für das Neue ist, wird den Schlüssel in dem jeweiligen
Fachgebiet finden können.
Ähnlich
scheint es sich mit den überlieferten Aussagen des alten Propheten Enoch zu
verhalten, denn mit seiner Person werden präzise Angaben zur Größe der Erde
verbunden, die zu seiner Zeit für ihn und die bestehende Menschheit ebenfalls
als Zukunftswissen betrachtet werden mußte.
In englischen
mystischen Kreisen existiert heute noch ein verborgenes Wissen, daß zum Teil
auf den Propheten Enoch zurückgehen soll. Hierzu gehört, daß der ursprüngliche
Abstand zwischen beiden Polen der Erde (Poldurchmesser) 500 500 000 Zoll
betrug. Das ist immerhin auf ungefähr eine
halbe Daumenlänge genau bemessen. Diese Angabe entspricht einer Präzision,
die uns auch heute noch vor eine gewaltige Herausforderung stellt. Nach anderen
alten Quellen, die sich im Dunkel der Vergangenheit verlieren, soll dieser
Poldurchmesser in einer anderen Maßeinheit, der sakralen Elle (= sE), 20 000
000 dieser Ellen entsprochen haben. Dabei ging man davon aus, daß diese Elle 25
Zoll entspricht, d.h. 63,5 cm. Es ist nicht möglich, mit der Angabe in Zoll und
mit der Angabe in sakralen Ellen auf einen einheitlichen Poldurchmesser zu
kommen. Man kann daher direkt keine Proportionalität ablesen. Die Überprüfung
zeigt den deutlichen Unterschied:
500 500 000 in × 2,54 = 1
271 270 000 cm = 12 712,700 km
20 000 000 sE × 63,5 = 1
270 000 000 cm = 12 700,000 km
Die
Abweichung beträgt immerhin 12,7 km!
Heute wird
der Poldurchmesser mit einer Länge von 12 713,560 km angegeben – was zeigt, daß
diese alten Angaben dem aktuellen Wert erstaunlich nahe kommen. Hier muß auch
hinzugefügt werden, daß unterschiedliche wissenschaftliche Einrichtungen
verschiedene Meßwerte ausweisen. Die heutige Angabe darf daher nicht für einen
absolut festen Wert gehalten werden.
Die relativ
große Differenz zwischen den auf uralter Basis berechneten Werten und die
Abweichung zum tatsächlichen Poldurchmesser, der auch vor rund 200 Jahren
bereits annähernd bekannt war, mag ein Grund gewesen sein, warum die Anhänger
der Enoch-Theorie keine Chance hatten, mit ihrer Begründung die Britische
Maßordnung zur global gültigen Maßordnung zu erheben und das metrische System
zu verbannen.
Zur Verdeutlichung soll das erste Bild
dienen, auf dem der Durchmesser von Nord- zu Südpol in Zoll angegeben ist,
verbunden mit dem Erdumfang in Metern, so wie das Metermaß klassisch festgelegt
wurde: 1 m = zehnmillionster Teil von einem Viertel des Erdumfangs.

Abbildung 1: Erdumfang und Poldurchmesser nach
überlieferten Maßen
Mit diesen Angaben
aus der Enoch-Überlieferung haben wir gleich am Anfang einen gewaltigen Brocken
vor uns liegen, denn die Frage, die daraus abzuleiten ist, lautet ganz profan:
Woher kannte Enoch diesen Durchmesser, wo vor der Sintflut doch tiefste
Steinzeit geherrscht haben soll? Er kann unmöglich die Technik besessen haben,
ein so entscheidendes Maß der Erde derart präzis zu ermitteln.
Den Kritikern
will ich natürlich an dieser Stelle gleich einräumen, daß dieses Maß heute
nicht mehr genau stimmt. Das kann verschiedene Gründe haben, z.B. der, daß die
Erde einem Expansionsprozeß unterliegt. Gemäß Prof. Konstantin Meyl soll der
Durchmesser jährlich um circa 3 bis 5 cm zunehmen. Somit brauchen wir uns nicht
daran aufzuhalten, daß mit Enochs Maßangabe der Poldurchmesser gegenüber dem
heute wissenschaftlich akzeptierten Poldurchmesser um rund 800 m zu klein
ausfällt. Aber ich möchte es mir und auch den Kritikern nicht allzu leicht
machen, schließlich könnte es einen Durchmesser der Erde in langer
Vergangenheit gegeben haben, der diesem Maß genau entsprochen hat! Im Moment
soll lediglich diese Option offen gehalten werden, um weitere Erkenntnisse ins
Spiel bringen zu können.
Zumindest ist
bis jetzt erkennbar, daß es einen auffälligen Widerspruch gibt. Stammt der Zoll
nun aus dem Mittelalter und steht mit 12 Weizenkörnern in Verbindung, oder ist
er gravierend älter, das heißt, stammt er aus der Zeit vor der Sintflut und
steht mit den Maßen der Erde in Verbindung? Damit kommen berechtigte Fragen
auf, die da lauten:
·
Auf
welcher Basis wurde die Länge des Zolls festgelegt?
·
Wie
groß ist der Zoll tatsächlich?
·
Wie
alt ist der Zoll?
·
Wie
groß ist die sakrale Elle tatsächlich?