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Dipl.-Ing., Bau-Ing. Axel Klitzke
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Bücher

Die Ordnung der Schöpfung

"Die Ordnung der Schöpfung"

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Preis: 26€

Bereits als junger Mann interessierte ich mich für die Frage, ob es tatsächlich einen Gott gibt oder nicht. Ich entsinne mich einer Diskussion, die wir im Kreise von Kollegen unterschiedlichster philosophischer Auffassung führten, als ich bemerkte, es muss doch möglich sein, diese Frage endgültig zu klären. 

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Dem fügte ich noch an, dass es irgendeinem Wissenschaftler gelingen müsste, den Beweis zu erbringen, dass es ihn nicht gibt. Zu dieser Zeit war ich noch ein junger „Spund“ von rund 27 Jahren, der bedingt durch die Erziehung in der DDR felsenfest davon überzeugt war, dass es einen Gott definitiv nicht geben kann. Diese Einstellung verfestigte sich noch im Verlaufe der weiteren Berufsjahre, bis ich im Alter von Mitte vierzig begann, mich für Literatur zu interessieren, welche die Welt und unser Universum aus einem anderen Blickwinkel betrachtete. Vor allem interessierte ich mich für das Thema „außerirdische Zivilisationen“, welches mit den Büchern von Erich von Däniken einen neuen Stellenwert in der Literatur erlangte. Gleichfalls interessierten mich außergewöhnliche Phänomene, die manche Menschen auszeichneten. Über viele Umwege näherte ich mich dann wieder der Frage: „Wird je ein Mensch jemals eine glaubhafte Theorie entwickeln können, welche die Existenz eines Gottes plausibel erklärt?“ Meine Beschäftigung mit den verschiedensten Themen, dazu gehört vor allem die Pyramidenproblematik in Verbindung mit dem alten „verlorenen Wissen“ lieferte so nebenbei den Anstoß, sich dieser Frage ernsthaft zu widmen. Natürlich gab es stets Kritiker, die mir sagten, dass dies ein unmögliches Unternehmen bleiben wird und dass es selbst in den nächsten Hunderten von Jahren zwecklos sein wird, darüber nur einen einzigen Gedanken zu verschwenden. Andere hielten die Zielstellung für total verrückt und belächelten ein derartiges Ansinnen. Nun ist inzwischen wieder eine beträchtliche Zeit vergangen, welche mit faszinierenden Erlebnissen verknüpft war. Da dieses Buch nun mit genau dieser Themenstellung vor dem Leser liegt, ist leicht zu schlussfolgern, dass ich es gewagt habe, mich dieser Frage erneut zu widmen. In Vorträgen und Seminaren, die vor allem Themen rund um das altägyptische „Geheimwissen“ betrafen, habe ich oft genug kleine Hinweise eingebaut, die den Beginn eines intelligenten Universums mit theoretischen Ansätzen erklärten. Die positive Resonanz im Verstehen und Akzeptieren eines Anfangs vor dem Urknall ließ mein Bestreben wachsen, diese Theorie in aller Ausführlichkeit der Öffentlichkeit vorzustellen. Die Theorie eines Urknalls wird gegenwärtig sehr kontrovers diskutiert, ein Teil der Wissenschaftler ist dafür, ein anderer vehement dagegen. Hintergrund dieser unterschiedlichen Auffassungen ist die Tatsache, dass Spiralgalaxien einem Verdichtungsprozess unterliegen, wodurch die Gegentheorie des Urknalls unterstützt wird. Im Kosmos gibt es gleichfalls das bekannte Prinzip Aktio = Reaktio, was nichts anderes bedeutet, als dass Kontraktion und Ausdehnung sich gegenseitig bedingen. Das heißt, beide Prozesse bestehen gleichzeitig! Dieser im Moment vielleicht noch nicht nachvollziehbare, aber erklärbare Hintergrund, wird im Verlauf des Buches begreiflich werden, so dass sowohl der Urknall mit einem ständig größer werdenden Kosmos durch Ausdehnung wie auch Kontraktion von Galaxien ihre Berechtigung finden. Zu der Theorie des Urknalls muss erwähnt werden, dass diese von dem katholischen Priester und Astronomen Abbé Georges Lemaître im Jahre 1927 vorgestellt wurde. Er ging davon aus, dass das Universum mit einem einzigen Teilchen begonnen hatte, welches er Uratom nannte. Dieses aus einem einzigen Teilchen entstandene Universum („aus der „Singularität“ entstanden) sollte der Beweis dafür sein, dass wir den Anfang alles Bestehenden einem Gott verdanken. Ungefähr zwei Jahre später entdeckte Edwin Hubble bei Frequenzanalysen eine Rotverschiebung der Galaxien, die proportional zu deren Entfernung wächst. Das nach ihm benannte Hubblesche Gesetz erklärte diesen Befund durch den Dopplereffekt als Folge einer Expansion des Universums. Dies bedeutet jedoch nichts anderes, als dass es einen Uranfang gegeben haben muss, der aus einer „Anfangssingularität“ entstand. Dieser Begriff wird in der Kosmologie für die Beschreibung einer Entwicklung des Universums ab einen Zeitpunkt der Auslösung des Urknalls verwendet (d.h. ab einem Alter von ca. 10-43 Sekunden). In dieser Singularitäten ist ein einheitliches physikalisches Gesetz nicht definiert, weshalb man bisher immer noch nach der so genannten „Weltformel“ sucht, die diesen Prozess in all seinen Konsequenzen beschreiben soll. Die bisherigen Forschungen der Wissenschaftler führten zu der Erkenntnis, dass die materielle Zusammen-setzung des Kosmos aus folgenden Bestandteilen bestehen müsse (diese Zahlen sind zur Zeit noch umstritten, da es keine absolute Klarheit über deren wahren Anteile gibt): 4,4% baryonischer Materie, 22% dunkle Materie und 73,6% dunkle Energie (als kosmologische Konstante). Hinter dem Begriff „baryonischer Materie“ verbirgt sich nichts anderes als das, was wir unter „normaler Materie“ verstehen, während man unter „dunkler Materie“ exotische Teilchen aus der Zeit des Urknalls zusammenfasst. Nach dem heutigen Kenntnisstand ist es unwahrscheinlich, dass man alle fehlende Materie nur durch "normale" oder baryonische Dunkelmaterie erklären kann. Diese beiden Anteile besitzen lediglich rund ein Viertel jener Masse, die man aus Gründen eines kosmischen Gleichgewichts gegenwärtig wissenschaftlich erfassen kann. Zu dem größeren Anteil, der „dunklen Energie“, entzieht sich der Wissenschaft aktuell das Verständnis darüber, was darunter zu verstehen ist und wie sie nach dem Urknall entstanden sein könnte. Aber selbst zum Urknall und den Hintergründen seiner Entstehung gibt es eine Menge Unklarheit. Steven Hawking schließt die Suche nach diesem Urgrund sogar aus, da er nicht zu erfassen sei. Im Gegensatz dazu beschäftigten sich frühe Völker genau mit dieser Frage, als gäbe es kurz nach der Steinzeit nichts wichtigeres, als sich mit kosmologischen Fragen zu beschäftigen! Ich bin mir bewusst, dass dieses Buch in der Öffentlichkeit zu kontroversen Diskussionen führen wird. Das aber nicht nur wegen der vorgestellten Theorie, sondern auch wegen der Verbindung mit jenem Wissen, welches in den Schöpfungsmythen früher Völker in märchenhaft verklausulierter Form enthalten ist. Zum Teil übertreffen diese uralten Aussagen das heutige Wissen der Physiker in beträchtlichem Maße! Sicherlich sind die in den Mythen getroffenen Angaben auf Anhieb nicht gleich erkennbar, denn es fehlt einerseits der Übersetzungsschlüssel und andererseits das Wissen darüber, was tatsächlich vor dem Auslösen des Urknalls passierte. Die Meinung, dass sich Völker rund um den Erdball darüber Gedanken gemacht hatten, wie die Erscheinungen ihrer Umwelt zu erklären seien, mag bis zu einem bestimmten Grad der Wahrheit entsprechen. Dass sie jedoch in ihren frühesten Anfängen philosophische Theorien entwickelten, muss stark bezweifelt werden. Wir werden noch sehen, dass diese Theorien einen sehr hohen Erkenntnisgrad besessen haben, der einem außergewöhnlichem Wissensstand entsprach. Deshalb muss berechtigt die Frage gestellt werden: Warum haben sich diese Völker mit der Schöpfung des Kosmos beschäftigt? Ein anderer Aspekt betrifft den Begriff „Dimension“, der in der heutigen Zeit unter dem Aspekt geome-trischer und mathematischer Dimensionen interpretiert wird. Diese Sichtweise hat als Basis einen abstrak-ten und „toten“ Hintergrund, der keinesfalls erklärt, wie eine mit Schwingungen gefüllte Realität voller Dynamik entstand, die zur primären Voraussetzung für die Entstehung von Leben wurde. Obendrein hat sie mit der aktuellen Definition keinen Platz für einen Gott oder sonstige Lebensformen, die sich unserem Auge entziehen. Ist folglich der Begriff „Dimension“ im kosmologischen Sinn noch nicht richtig erkannt worden und harrt noch seiner „Entdeckung“? Dass man Dimensionen mit Schwingungsmustern zu Schwingungdimensionen verknüpfen kann wird deshalb zu völlig neuen Erkenntnissen führen. Diese Erkenntnisse sind es, die end-lich einem Schöpfergott, den Engeln und vielen anderen Lebensformen den gebührenden Platz im kosmi-schen Schöpfungsraum zuweisen können.

Pyramiden: Wissensträger aus Stein

"Pyramiden: Wissensträger aus Stein"

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Vorwort von Armin Risi

medeis eisitho ageômetrikos. So soll der Leitspruch über dem Eingang zu Platons Akademie in Athen gelautet haben: „Es trete niemand hier ein, der nicht der Geometrie kundig ist.“ Der Eingang zu Platons Schule ist auch der Eingang zur gesamten abendländischen Philosophie und „Akademie“.

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Und der Schlüssel hierzu soll die Geometrie sein?! Das mag auf den ersten Blick erstaunlich klingen. Warum muß man sich in Geometrie auskennen, wenn man sich in die „Akademie“, in eine akademische Bildung, hineinbegeben will? Muß jeder, der sich „Akademiker“ nennt, ein geômetrikos sein? Warum verlangte der große Philosoph und Gelehrte Platon diese Qualifikation von seinen Schülern? Das griechische Wort ageômetrikos (wörtl. „Nicht-geômetrikos“) kann nicht nur als „der Geometrie unkundig“, sondern auch als „unfähig für Geometrie; der Geometrie abgeneigt“ übersetzt werden. In diesem Sinn verlangte Platon nicht unbedingt, daß jeder Kandidat bereits ein gebildeter „Geometer“ war (in einigen Quellen wird Platons Leitspruch auch mit dem Wort ageômetrètos wiedergegeben). Platon verlangte eine allgemeinere Qualifikation: Jemand, der in die höheren Wissenschaften eingeweiht werden möchte, sollte nicht geometrieunfähig oder geometrie-abgeneigt sein. Schülerkandidaten mußten also bereit sein, vor der Arbeit in der konkreten Welt zuerst ein klares abstraktes Denken zu erlernen, und hierzu gehörten in erster Linie die Wissenschaften der Philosophie und der Mathematik. Denselben Leitspruch – medeis eisitho ageômetrikos – könnte man auch über das Buch (und die Forschungsarbeit) von Dipl.-Ing. Axel Klitzke stellen. In seinem Werk geht es um sehr konkrete und handfeste Themen: die alten Pyramiden. Axel Klitzke hat die Pyramiden Mittelamerikas und Ägyptens, insbesondere die von Teotihuacan, Dahschur und Giza, untersucht, und dabei entdeckte er verblüffende Parallelen, gestützt auf den Hunab, die Königs-Elle und den Urzoll, deren wahre Länge er zu ermitteln vermochte – ebenfalls eine schlüsselhafte (Wieder-)Entdeckung. Dies zieht natürlich viele Fragen nach sich: Woher kommen diese Parallelen? Wer hat diese megalithischen Bauwerke errichtet? Wann und zu welchem Zweck? Man könnte es sich bei diesen Fragen sehr leicht machen und einfach die vorherrschende „akademische“ Meinung übernehmen, nämlich daß es sich bei den ägyptischen Pyramiden um Grabmäler der Pharaonen der Vierten Dynastie handle (Snofru, Cheops usw.), die um 2500 v. Chr. gelebt haben. Das jedoch ist keine akademisch gültige Erkenntnis im Sinne Platons, denn diese Ansicht ist ageômetrikos. Wenn Platons Leitspruch für die Philosophie gilt, dann gilt er umso mehr für die Ägyptologie, insbesondere für die Pyramidenforschung! Nur diejenigen, deren Blick geometrisch geschult ist, können den Pyramiden und den Erbauern der Pyramiden gerecht werden. Bezeichnenderweise gehört heute die Geometrie, und erst recht die Wissenschaft der heiligen Geometrie, nicht zum Lehrplan der Ägyptologie. Die „akademische“ Ägyptologie behauptet sogar, in den Pyramiden gebe es keine heilige Geometrie; dem Bau der Pyramiden liege kein Gesamtplan zugrunde; die Pharaonen hätten die Pyramiden schrittweise und experimentell gebaut; während des Baus sei die Planung immer wieder verändert, d.h. den neu gewonnen Erkenntnissen (oder den Launen des jeweiligen Pharaos) angepaßt worden. Hier muß einmal mehr betont werden, daß sich die Erbauer der Pyramiden nirgendwo schriftlich identifiziert haben. Die megalithischen Weltwunder von Ägypten sind inschriftenlos – ganz im Gegensatz zu den pharaonischen Bauten. Umgekehrt behaupten die Pharaonen (Snofru, Cheops usw.) nirgendwo, sie hätten die Pyramiden von Dahschur bzw. Giza gebaut. Diese Zuordnung geht auf die Ägyptologen des 19. Jahrhunderts zurück und hat sich mittlerweile derart etabliert, daß sie kaum jemand mehr hinterfragt. Und doch: Hinterfragt man diese Zuordnung und untersucht objektiv, was die Beweise dafür sind, zeigt sich schnell, daß die wenigen Beweise, die angeführt werden, in keiner Weise überzeugend sind. Axel Klitzke geht weit über diese grundlegenden Fragen hinaus (Fragen, die z.B. im Buch Die Giza-Mauer und der Kampf um das Vermächtnis der alten Hochkulturen von mir ausführlich behandelt worden sind), denn er ist geômetrikos im strikten wie im weiteren Sinn. Als junger Mann war er, noch zu DDR-Zeiten, im Bergbau tätig und hat dadurch nachhaltige persönliche Erfahrungen im Umgang mit Gestein gemacht. Er weiß, was es heißt, mit Stein zu arbeiten. (Die heutigen „akademischen“ Pyramidenforscher behaupten, all die perfekt zugeschnittenen Kalkstein- und Granitquader der ägyptischen Megalith-Bauten seien von pharaonischen Arbeitern mit Steinhammer und Kupfermeißel in diese Form gebracht worden; damals gab es noch nicht einmal Eisenwerkzeuge.) Axel Klitzkes Bildung ist nicht auf Sand, sondern auf Stein gebaut. Ein nachfolgendes Hochschulstudium und langjähriges Wirken auf dem Gebiet der Bauplanung schufen eine solide Grundlage für seine Forschungen. Wenn er den Bau und die Architektur der Pyramiden untersucht, kann er dies folglich sowohl von der praktischen als auch von der theoretischen Seite her tun. Geometrie im antiken Verständnis bezieht sich nicht nur auf die Strukturierung und Vermessung der äußeren Welt, sondern auch auf die Erkenntnis der inneren Struktur des Kosmos. In diesem Zusammenhang sagte der berühmte griechische Universalgelehrte Pythagoras: „Alles ist Zahl.“ Damit wollte er ausdrücken, daß die Schöpfung das Werk eines bewußten Schöpfergottes ist, dessen kosmische Intelligenz sich in allumfassender Ordnung und Harmonie ausdrückt, die sich vom Menschen – auf der abstrakten Ebene – als erstes in Form von Zahlen und Zahlenverhältnissen nachvollziehen läßt; die Zahl ist der Ausdruck des Zusammenhangs von Einheit (Ursprung) und Vielheit (Schöpfung). In diesem Sinn ist Axel Klitzke auch geômetrikos im weiteren Sinn, denn er erforschte neben der Ingenieurwissenschaft auch die alten Mysterientraditionen, insbesondere die der Freimaurer. Dabei mußte er erkennen, daß in diesen Männergesellschaften nicht mehr viel vom ursprünglichen Wissen vorhanden ist, obwohl sie in ihrer Urform – über verschiedene Stationen des verborgenen Wirkens hinweg – auf sehr alte Wurzeln zurückgehen. Seine Forschungen sind also auch für diese Kreise sehr bereichernd und erhellend. Platons Forderung bezog sich offensichtlich nicht auf eine einseitige, abstrakte Ausbildung, sondern auf eine universale, die es dem Studenten ermöglichte, weitsichtig und vielschichtig in der Welt der konkreten Formen (Architektur, Medizin, Politik usw.) tätig zu werden. Platon gehört zu den ersten großen Gelehrten des Abendlandes. Der Blick zurück in die Vergangenheit sollte jedoch nicht bei ihm aufhören, denn er selbst stand in der Tradition, die auf Pythagoras zurückgeht. Pythagoras ist weitgereist und begann seine eigene Lehrtätigkeit erst mit rund fünfzig Jahren. Traditionen, die auf ihn zurückgehen, sagen, er habe viele Jahre lang in ägyptischen Mysterienschulen studiert und sei dort in die höchsten Grade eingeweiht worden. Nach dem Vorbild des pythagoreischen Bundes gründete Platon im Jahr 388 v.Chr. seine Schule in den Hainen des Akàdemos (vor den Toren Athens, im Nordwesten der Stadt, gelegen; benannt nach dem Heros Akàdemos, der als Schutz- und Schirmherr Athens gilt, weil er durch seine Weisheit und Umsicht diese Stadt vor einem zerstörenden Angriff bewahrte). Auch von Platon wird gesagt, er habe Ägypten bereist und sei dort in die alten Mysterien, möglicherweise in die Aton-Mysterien, eingeweiht worden. Einige Interpreten deuten sogar seinen Namen in diesem Sinn: PL-Aton. Eine der wichtigsten Strömungen, die das abendländische Geistesleben beeinflußte, stammt also – über Pythagoras, Platon und andere – aus Ägypten und geht, über diese Zwischenstation, auf noch viel ältere Quellen zurück. Auch die jüdisch-kabbalistische Tradition hat ägyptische Wurzeln, wie die historisch-symbolische Geschichte des Moses (ein ägyptischer Name!) zeigt: „Und Moses wurde unterwiesen in aller Weisheit der Ägypter, und er war mächtig in Worten und Werken.“ (Apg 7,22) Sowohl die Geistesschulen Europas als auch die im Nahen Osten entstandenen Religionen haben uralte Wurzeln, die heute jedoch weitgehend verkannt oder sogar geleugnet werden. Die aktuelle Weltlage zeigt, daß diese Religionen und auch die säkularen Logenorganisationen eine tiefgreifende Transformation und Durchlichtung benötigen, denn nur über eine Horizonterweiterung, die über das Irdisch-Weltliche hinaus ins Universelle geht, können die heutigen Spannungsfelder zwischen den Nationen, den Religionen und den anderen (öffentlichen wie geheimen) Machtorganisationen überwunden werden. Entscheidend hierbei ist die Neuentdeckung der gemeinsamen Wurzeln, die alle Menschen und Kulturen verbinden. Da im vorliegenden Buch nicht nur Buchstaben, sondern auch Zahlen vorkommen, sind die Leserinnen und Leser eingeladen, ebenfalls geômetrikos zu sein, d.h. offen für die Geheimnisse der Zahlen und auch offen für die Geheimnisse der Bauwerke, die aus diesem Wissen heraus gebaut worden sind. Denn gerade in diesem Bereich stimmt das, was Pythagoras sagte, uneingeschränkt: „Alles ist Zahl.“ Interessant, ja geradezu sensationell, ist hier die Entdeckung, daß nicht die Menschen des heutigen Computer-Zeitalters die Hüter dieses Wissens sind, sondern die ältesten Kulturen der Welt, von denen nur noch einige wenige (anonyme) Bauwerke erhalten geblieben sind. Diese Bauwerke sind Ausdruck eines genialen und komplexen Geistes, der von den heute bekannten Kulturen, angefangen mit den alten Ägyptern, nur noch bewundert und verehrt werden konnte. Dies alles wird einem klar, wenn man sich als „geômetrikos“ auf das Buch von Axel Klitzke einläßt. Sogar ich als Zahlenmuffel wurde sogleich in seinen Bann gezogen, und ich las es mit Faszination und angehaltenem Atem, wohl wissend, daß ich es noch ein zweites Mal lesen muß, um alles zu verstehen. Aber ich wollte wissen, wohin die „heiße Spur“ der heiligen Geometrie führt, denn, und das ist von allem Anfang an klar: Dies ist die Spur zu den wirklichen Pyramidenbauern und zu unserer vergessenen, aber nicht vergangenen Vergangenheit, die direkt mit unserer Zukunft verbunden ist. Lassen Sie sich also von den Zahlen nicht abschrecken! Diese Zahlen sind die Handschrift bzw. die „Fingerabdrücke“ der Erbauer. Steigen Sie mit ein in die Untersuchung dieser „Fingerabdrücke“, und folgen Sie der heißen Spur! Dann können Sie Axel Klitzkes Buch nicht nur als Sachbuch lesen, sondern auch als Zahlenkrimi. Als dies bezeichnete ich das Manuskript nach der ersten Lektüre, obwohl das Wort „Zahlenkrimi“ die Tragweite der hier dargelegten Fakten in keiner Weise zu würdigen vermag. Dieses Wort ist als Kompliment an den Autor gedacht, denn es soll ausdrücken, daß es ihm gelungen ist, ein kompliziertes Thema, das Zahlen (als Geometrie), Mystik und Menschheitsgeschichte in sich vereint, auf eine spannende und verständliche Weise darzulegen. Revolutionär und bahnbrechend ist es ohnehin.